Jubiläumsfeier 775 Jahre nach urkundlicher Erwähnung

Mörshausen, Spangenbergs westlichster Stadtteil zwischen der ehemaligen Kanonenbahntrasse und neu ausgebauter Landstrasse gelegen, wurde 1209 - also genau vor 775 Jahren - erstmals urkundlich erwähnt. Aus diesem Grunde feiert die Gemeinde im Pfieffetal vom 07.-09. September 1984 ein Dorffest mit vielen Programmpunkten.
Spangenberger Zeitung Nr.36 vom 06.09.1984
(zusammengefasst)

Bald Zuhause für Behinderte

Hinter dichten Bäumen versteckt liegt der Hof Halbersdorf nahe der Hauptstrasse Spangenberg- Schnellrode über der Esse. 1362 gehörte es den Landgafen von Spangenberg, heute gehört es der Familie Massow. Diesem Gut soll in Kürze in ein Rehabilitationszentrum umgewandelt werden. Wann das sein wird und wie viele "seelisch wesentlich behinderte" Männer und Frauen dort ein neues Zuhause finden werden, konnte man 1986 noch nicht ganz genau sagen. Das Rehabilationszentrum soll gewissermaßen das Trainingsfeld für die Betroffenen sein. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Arbeitstherapie. Rehabilitation heißt also in diesem Falle: Wiedereigliederung in Beruf und Gesellschaft wozu das Gut Halbersdorf aufgrund seiner Größe vielfältige Möglichkeiten bietet. Als Beispiele werden dafür genannt: die Milchverarbeitung, die Fischteiche können als Nebenwerbsbetriebe ausgebaut werden, eine Forellenzucht könnte entstehen etc.
Spangenberger Zeitung Nr.10 vom 30.04.1986
(zusammengefasst)

Stadtverordnete beschließen gemeinsame Resolution

Ursprünglich einen Antrag der Grünen, machten sich alle Stadtverordneten zu eigen und verabschiedeten eine gemeinsame Resolution hinsichtlich der vermehrten Manövertätigkeiten der Bundeswehr und anderer Nato-Streitkräfte im SpangenbergernRaum. Zugleich wurde der Magistrat beauftragt, diese Resolution an die zuständigen Dienststellen weiterzuleiten und auf die Erfüllung der Forderungen zu drängen.
Spangenberger Zeitung Nr.24 vom 11.06.1987
(zusammengefasst)

Schmutzig rein - sauber raus

Es riecht nicht gut, zweifelsohne, es ist aber kein "anrüchiges Thema", und zum Himmel stinkt es schon gar nicht. Doch über das, wovon hier die Rede ist, macht sich der Durchschnittsbürger kaum Gedanken; es ist eine ganz selbstverständliche Einrichtung: die Spangenberger Kläranlage. 15 Jahre ist sie nun alt, eine nicht zu schätzende Anzahl von Litern an Abwasser ist durch sie gelaufen und erstaunlich sauber an die Pfieffe weitergeleitet worden. So manches hat sich in den Jahren geändert: es wurde gebaut, neue Verordnungen kamen heraus, und gerade in diesen Wochen ist es mal wieder soweit, daß einige Verschleißteile ausgewechselt werden müssen.
Spangenberger Zeitung Nr.32 vom 06.08.1987
(zusammengefasst)

Ufer stark beschädigt

Für gewöhnlich sind sie friedlich dahinplätschernde Bäche, die sich durch sattgrüne Wiesen schlängeln - bei Hochwasser jedoch werden sie zu reißenden Fluten: Pfieffe und Esse. Die Schäden, die dabei vor allem an den Uferböschungen entstehen, wurden im Frühjahr bei einer Wasserschau in Bild und Wort festgehalten und dieser Tage dem Magistrat zur Kenntnis gegeben, der sich mit diesem Thema in seiner jüngsten Sitzung befasste.
Spangenberger Zeitung Nr.30 vom 23.08.1987
(zusammengefasst)

Was lange währt...

"Der Marktplatz in Spangenberg soll atraktiver werden", so die einhellige Meinung der im Spangenberger Magistrat vertretenen Politiker. Vorschläge sind unter anderem: Veränderung der Fahrbahn und Austausch der Lampen. Angedacht ist, eventuell Nachbauten der alten Berliner Gaslampen zu installieren. Ausserdem soll ein etwa zwei Meter breiter Gehsteig aus Verbundpflaster angelegt werden und der Marktplatz durch Grünanlagen aufgelockert werden.
Spangenberger Zeitung Nr.15 vom 14.04.1983
(zusammengefasst)

675 Jahre Stadtrechtefeier

Es ist soweit!! Nur noch wenige Stunden trennen uns von der Eröffnung des Festes morgen Nachmittag um 15.00 Uhr. Der Ritter von Treffurt wird bis dahin wieder auferstanden sein, um "seiner" Stadt die Stadtrechte zu erneuern. Mit seinem Gefolge wird er vom Schloßberg aus durch das bewachte Bürgertor und die Burgstraße zum Marktplatz reiten, wo er zunächst von 3 Fanfarenbläsern musikalisch empfangen wird. Vor dem Rathaus wird er den beiden Bürgermeistern der Stadt und den Ratsherren die Rolle mit der Urkunde über die Stadtrechteerneuerung überreichen, die sodann vom „Notarius" der Stadt der versammelten Bevölkerung verlesen wird... !
Das Fest kann seinen Lauf nehmen... Eine programmreiche Woche steht vor uns: Auftakt mit Festvortrag. Festliches Chorkonzert, Lebendiges Museum, Backhauseinweihung, Festspiel „Kuno und Else", Rock- und Popmusikabend, Bürgerschoppen auf dem Marktplatz, Tanz, Wasserspiele, Altstadtlauf. Diskussionen, Sitzungen. Heino-Stargastspiel, Vereinsabend, Platzkonzert, und Schaumarschieren, Festgottesdienst. Kinderfest, Festzug, Feuerwerk, Dämmerschoppen...
Spangenberger Zeitung Nr.26 vom 28.06.1984
(zusammengefasst)