Steine und Balken erzählen:

Altes Fachwerk Spangenberg

Diese Seite wurde im Mai 2009 mitgestaltet von Andreas W. und Sven F., Schüler der Gy7a an der Burgsitzschule Spangenberg.

Das Bild zeigt die linke Doppelhaushälfte des alten Landgräflichen Rentamtes in der Klosterstraße.

Beschreibung:
Breitgelagerter, traufständiger, dreigeschossiger Fachwerkbau aus der Zeit um 1600 mit reich geschnitzten Quergebälken, mit Perlschnurverzierungen an Rähm, Füllhölzern und Schwellholz. Aus der Bauzeit stammen auch die beiden Zwerchgiebel. Drei gut gestaltete Schaufenster-Erker und zwei Hauseingänge der 50er Jahre mit Sprossenoberlichtern. Gutes, schmiedeeisernes Geländer der 50er Jahre am Treppenpodest vor einem Hauseingang. Gebäude von geschichtlicher und künstlerischer Bedeutung, erhaltenswert auch die Schaufenster - und Eingangsanlagen. Gebäude insgesamt gestalterisch vorbildlich erhalten
Bild links: Die rechte Doppelhaushälfte zeigt im Erdgeschoss die Schaufenster-Erker aus den 50er Jahren. Ihre Glasflächen sind durch Holzrahmenfassungen ansprechend gegliedert. Mit der dunkelbraunen Farbgebung der Rahmen passen die Schaufenster gut zur Fachwerkfassade und fügen sich erheblich besser in das Stadtbild ein als die vielen anderen großflächig verglasten Schaufenster in Klosterstraße/ Neustdadt und Burgstraße.

Links eine Bleistiftzeichnung des Hauses Klosterstraße 10 und 12.